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Vorwort

Die Idee zu dieser Geschichte trage ich bereits seit langem mit mir. Über einige Jahre hinweg erfolgte die Festlegung des Gedankenmodells, welches der Erzählung zu Grunde liegt. Im Jahr 2007 begann die schriftliche Ausarbeitung. Es folgte die Erarbeitung des Rahmens und der umgebenden Welt, durch die Sie die Erlebnisse führen. Wie von alleine und als könne es nicht anders sein entstanden in dieser Zeit auch die Hauptcharaktere und der Plot, welcher das Gedankenmodell in Geschichtenform ausbreitet.

Im Verlauf der Erzählung werden Sie unglaubliche Erfindungen, Technologien, Mikroorganismen, Gesellschaftsformen und sogar außerirdische Rassen kennenlernen. Vieles davon mag im ersten Moment absolut fantastisch wirken. Eventuell machen Sie sich den Spaß und prüfen einige der getätigten Aussagen gegen. Mitunter dürften Sie auf interessante Ergebnisse stoßen.

Ein zentrales Element der Geschichte stellt die persönliche Entscheidung dar. Sie  scheint auch für den Kosmos gewichtiger, als man im ersten Moment gemeinhin gewillt ist zu vermuten. Dies wird beispielsweise durch das Doppelspaltexperiment (*FN* Schlüsselexperiment zur Demonstration des Welle-Teilchen-Dualismus; Quelle Wikipedia; *FN*) deutlich. Die Entscheidung des Beobachters birgt das Potential, den Versuchsablauf zu verändern. Beeinflusst die willentlich getroffene Entscheidung, zusätzlich zur kausalen(*FN*  Ursache-Wirkung-Prinzip; Beziehung zwischen Ursache und Wirkung; Quelle Wikipedia; *FN*) Wirkung, die Realität noch in anderer Weise?

Der individuellen Entscheidung scheint in der realen Welt eine besondere Rolle innezuwohnen. Haben Sie sich bereits einmal gefragt, wie sich die persönliche Entscheidung konkret definiert? Ein jedwede Entscheidung kann ausschließlich in Übereinstimmung mit den Regeln existierender Naturgesetze und Ihrer Konstanten umgesetzt werden. Bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen wir dies automatisch und akzeptieren damit gleichzeitig, dass nur möglich ist, was die Naturgesetze erlauben.

Wie tiefgehend das Universum durch Entscheidungen beeinflusst wird, ist nicht im mindesten abzuschätzen. Wie wahrscheinlich ist es, dass dieser Aspekt tief mit den Ursprüngen des Kosmos verwoben ist? Zudem stellt sich die Frage, ob hierin auch eine Wahrheit, eine Begründung für die Existenz des Universums enthalten sein kann. Existiert der Kosmos um seiner selbst willen oder dient er einem Zweck?

Dieser Band trägt den Titel: Selbstorganisation. In der Physik benennt dies ein Konzept, welches faszinierende Gesetze der Natur offenbart. Komplexe Systeme sind in der Lage auf natürliche Weise aus Unordnung und Chaos Ordnung und Struktur entstehen zu lassen. Könnte dies als ein Zeichen für die Einheit des Universums und die Verbindung aller Dinge verstanden werden? Ein Ausdruck des kosmischen Plans der verdeutlicht das alles in Harmonie und Balance gehalten wird?

Es liegt in der Natur der Sache, das esoterisch geprägte Sichtweisen versuchen wissenschaftliche Theorien für Ihre Interpretationen in Beschlag zu nehmen. Hierbei werden die eigenen Vermutungen mitunter durch Missachtung oder Überzeichnung ausgewählter Aspekte untermauert. Zu beurteilen, inwieweit in dieser Erzählung eine Vermengung von Wissenschaft, Esoterik und Fantasy stattfindet, überlasse ich gerne Ihnen. Mir bleibt an dieser Stelle ausschließlich darauf zu vertrauen, dass diese ganz spezielle Mischung Ihren Anklang findet. Vielleicht teilen Sie mir Ihre Sichtweise ja in einem Leserbrief mit? Ihre Perspektive ist für mich von großem Interesse. Nutzen Sie zur Kontaktaufnahme das bei dieser URL hinterlegte Formular:
https://archaische-helix.de/kontakt

Ich lade Sie ein, gemeinsam mit mir auf eine Reise der besonderen Art zu gehen. Nehmen Sie sich Zeit und tauchen Sie ein in dieses Abenteuer. Erwecken Sie Ihren ganz persönlichen Kosmos zum Leben.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!